Die erste Zürcher S-Bahn 1968

B002Der ständig anwachsende Abonnentenverkehr führte dazu, dass während den Spitzenzeiten immer mehr Zusatzzüge eingelegt werden mussten. Wegen den zahlreichen Zugskreuzungen auf der einspurigen Linie waren Zugsverspätungen nicht zu vermeiden. Abhilfe brachte erst der Bau der Doppelspurinseln zwischen Küsnacht und Herrliberg-Feldmeilen und zwischen Stäfa und Uerikon.

Der für damalige SBB-Strecken revolutionäre Halbstundentakt brachte es mit sich, dass sich die Züge jeweils in Zürich Stadelhofen und auf den beiden neuen Doppelspurinseln kreuzten. Neues attraktives Rollmaterial mit grossem Beschleunigungsvermögen - die roten «Goldküsten-Express» - Kompositionen - erlaubten zudem namhafte Fahrzeitersparnisse. Das neue Betriebskonzept konnte am 26. Mai 1968 eingeführt werden - die erste Zürcher S-Bahn-Strecke war entstanden.