Tierschutz – Artenschutz – Biotopschutz

Verschiedene Gesetze von Bund und Kanton verfolgen das Ziel, die Vögel und ihre Lebensräume zu erhalten. Beinahe alle einheimischen Arten sind geschützt. Ohne ausdrückliche Bewilligung dürfen sie weder gejagt noch in Gefangenschaft gehalten, noch in ihrem Brutgeschäft gestört werden.

Von besonderer Bedeutung sind das 1988 in Kraft gesetzte «Bundesgesetz über die Jagt und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel», die kantonalen Jagdgesetze, sowie die von der Schweiz ratifizierten internationalen Übereinkommen.

Die Erhaltung unserer Gewässer und der Schutz der Wintergäste vor Störungen durch Jagd, Sportfischerei und Wassersport ist daher eines der Hauptanliegen des Natur- und Vogelschutzes. Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Gewässer ihre Funktion als lebenswichtige Winterquartiere für die Wasservögel Europas auch in Zukunft erfüllen können.

Was können wir tun?

Alle, die bereit sind, auf die Wasservögel Rücksicht zu nehmen und ihre Ansprüche zu respektieren, können ihren persönlichen Beitrag dazu leisten, indem sie freiwillig folgende Punkte befolgen und unterstützen:
  • Störungen der überwinternden, rastenden Wasservögel vermeiden.
  • Das Baden im Schilf und in der Nähe von Schilfgürteln unterlassen.
  • Dies gilt im Sommer wie im Winter für freilaufende/schwimmende Hunde.
  • Bootsfahrer, Surfer und Sportruderer sollen im Sommer eine Distanz von 150 m zum Seeseitigen Schilfgürtel einhalten. Im Winter muss diese Distanz zu den ruhenden und Nahrung suchenden Wasservogelgruppen 200m und mehr betragen.
  • Immer wieder aufgesuchte Ruhe- und Futterplätze sind in diesen Zeitperioden soweit abzugrenzen, dass Störungen vermieden werden.
  • Die Wasservogeljagd ist einzuschränken.