Eine Nacht mit Zir

Zir, 17. September 1997

22 Uhr 28 - mitten in Zürich: lautlos verlässt Zir ihren Schlafplatz. Sie durchstreift einige Hintergärten und sucht um 22 Uhr 55 einen Komposthaufen nach Nahrung ab. Eine Stunde später zieht sie sich in eine Mauerspalte für ein Mitternachtsnickerchen zurück. Ab 2 Uhr ist Zir wieder unterwegs auf Futtersuche. Um 5 Uhr 15 trifft sie auf den Rüden Zor. Sie legen sich auf einem Dachboden eines Schuppens zur Tagruhe.

Wie konnte Zir eine Nacht lang beobachtet werden?

WildtierforscherInnen haben einige Füchse in Zürich mit Senderhalsbändern versehen. Ausgrüstet mit Empfänger und Antenne lassen sich diese Füchse so auf ihren nächtlichen Streifzügen verfolgen.