Das Fuchsjahr

Paarung im Winter

Die Füchse verpaaren sich von Dezember bis Februar. Das heisere Bellen von Füchsen ist besonders häufig zu dieser Zeit zu hören. Die läufige Fähe lockt den Rüden mittels Düften an. Rüde und Fähe sind dann oft zusammen unterwegs. Die Fähe sucht sich einen geschützten Ort für die Geburt der Jungen.

Geburt im Frühling

Nach einer Tragzeit von 51 – 53 Tagen bringt die Fähe 4 – 6 blinde und dunkel behaarte Welpen zur Welt. Sie werden von der Mutter gewärmt und gesäugt. Nach 2 Wochen öffnen sie die Augen. Bereits nach 3 Wochen tragen die Eltern Beute für die Jungfüchse herbei.

Jugendzeit im Sommer

Von der 5. Woche an werden die Jungen entwöhnt. Man sieht sie oft abends miteinander spielen. Beim Spielen lernen sie alles, was für ihr späteres Leben wichtig ist. In der Nacht unternehmen sie Streifzüge in die weitere Umgebung und fangen Insekten und Würmer.

Selbständigkeit im Herbst

Im Herbst sind Jungfüchse nicht mehr von Altfüchsen zu unterscheiden. Sie suchen sich nun meist ein eigenes Revier. Das Abwandern – oft über mehrere Kilometer – bringt unzählige Gefahren mit sich. Viele Jungfüchse werden überfahren. Nur etwa 40 % aller Welpen überleben bis zum nächsten Frühling.

Machen Füchse einen Winterschlaf?

Nein. Sie sind im Winter voll aktiv. Ein dicker Winterpalz schützt sie vor der Kälte.

Achtet auf die Spuren im Schnee. Sie verraten, wo Füchse und andere Stadttiere unterwegs sind.