Welche Versteinerung ist das?

Natürlich können wir hier nicht alle Versteinerungen zeigen. Um eine auch nur einigermassen umfassende Anzahl Fossilien zu präsentieren, würden wir ein viel grösseres Haus benötigen. Aber wer daran interessiert ist, kann im Paläontologischen Museum an der Künstlergasse 16 in Zürich, oder bei Sieber + Sieber in Aathal eine reiche Auswahl kennen lernen.

Die hier gezeigten Objekte möchten nur helfen, die häufigsten Fundstücke grob einzuordnen.


Die Ammoniten / Ammonshömer aus dem Devon vor 350 bis in die Kreidezeit vor 65 Millionen Jahren.

Dies sind Tintenfische, die ein sie umschliessendes Schutzgehäuse mit sich tragen. Nicht nur, dass sie ihren Körper darin zurückziehen können, sondern der hinteren Teil der spiralig gekammerten Windungen ermöglicht ihnen auch einen Druckausgleich, um in tieferes Wasser abtauchen zu können. Die Ammoniten sind vor 65 Millionen Jahren ausgestorben. Nur einer ihrer Verwandten, der Nautilus, überlebt bis heute.

Der Name Ammonit kommt von der ägyptischen Gottheit "AMON", der sinnbildlich als Widder dargestellt wurde. Das gewundene Widderhorn gab diesem urweltlichen Tier seinen Namen.


Die Belemniten / Donnerkeile aus dem Jura- von 195 Mio. bis in die Kreidezeit vor 65 Millionen Jahren.

Wiederum haben wir es mit Resten von Tintenfischen zu tun, aber diesesmal mit einem Teil des inneren "Körperskelettes". Diese Versteifung gab dem Tier Halt und vermutlich auch Tauchgewicht. Etwas ähnliches gibt es bei heutigen Lebensformen, es ist dies das löffelförmige Kalkskelett "Schulp", das wir unseren Kanarienvögeln und Wellensittichen zum Schnabelwetzen in den Käfig hängen.

Schnecken: Diese Lebensform erscheint erstmals im Kambrium vor rund 600 Mio Jahren und sie kriechen auch heute noch.


Es gibt noch unzählige Fossilienarten; nur eine kleine Auswahl von Muscheln, Korallen, Schwämmen, Haifischzähnen und Wirbeltieren können wir hier zeigen.