Die sechziger Jahre

Die Kleider werden immer kürzer, bis sie schliesslich weit oberhalb der Knie enden. Die Schnittlinie ist gerade, es fehlt oft die Taille, und nur der Rock ist manchmal nach unten hin leicht ausgestellt.


Courrèges führt in Paris die Tendenzen der sechziger Jahre an. Auch die fröhlich-junge Londoner Mode von Mary Quant macht sich einen Namen.


In den späteren sechziger Jahren entwickelt sich die Jeans zu einem Kleidungsstück, das von der Mehrzahl der Bevölkerung getragen wird. Weltweit gilt der blaue Stoff als Symbol der Freiheit und Demokratie


Die Strasse erfindet die Mode. Aus der Gegenkultur kommen modische Phänomene, freiere Umgangsformen und Kreativität. Die Haute Couture verliert ihren modisch wegweisenden Einfluss. Für Gesprächs- und anderen Stoff sorgen Themen wie «freie Liebe», der Mann im Mond, Pop, die Beatles . . . Die «Swinging Sixties» lassen die junge Mode triumphieren - alles Traditionelle gilt als Zeichen für Kleinbürgerlichkeit.